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Petibon - Amoureuses
"Hier kam alles glücklich zusammen: die Auswahl der
Arien, das Orchester Concerto Köln auf
Originalinstrumenten und der Dirigent Daniel Harding.
Hier hat jede Arie ihren eigenen Ton, ihre eigene
Stimmung. Petibon ist eine ungemein wandlungsfähige
Sängerin. Sie lotet den emotionalen Gehalt ihrer
Partien genau aus und stellt ihre Stimme darauf ein.
Stimmliche Akrobatik bringt Petibon genauso intensiv
rüber wie feinsinnige Stimmungen. Die Technik macht
Solistin und Orchester gleich präsent."
(Lazlo Molnart) ****
Audio, März 2009
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Rigel - Symphonies
„(...) Hört man seine Symphonien, von Concerto Köln
wie gewohnt aufregend musiziert, erscheint es kaum
nachvollziehbar, warum diese Musik heute nahezu
unbekannt ist. Besonders erstaunlich ist die Vielfalt an
Stimmungen und Farben, die von einem bloßen
Erfüllen konventioneller Formen meilenweit entfernt
ist. (...)"
www.klassik-heute.com, 23. Februar 2009
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Rigel-Symphonies
„(...) Was diese Aufnahme auszeichnet, ist ihre
Binnenspannung: Dynamische Höhepunkte werden
punktgenau angesteuert, selbst wenn sie noch so
unbedeutend scheinen. Permanent wird eine nahezu
ungebremste Spielfreude hörbar, die auch dann nicht
getrübt wird, wenn die Grundtonart in Moll steht. (...)
Die Einspielung mit Concerto Köln kehrt die
dämonischen wie die elegischen Seiten dieser Musik
eindrucksvoll hervor. Rhythmisch pointiert, ohne
Scheu vor Kontrasten, mit einer Reinheit im Ton und
einer gelungenen Abstimmung zwischen den einzelnen
Instrumentengruppen wird das Hören dieser CD zu
einer spannenden Entdeckungsreise. Rigels Musik
klingt auf eine gewisse Weise schonungslos modern.
Sie hat nichts Betuliches, nichts Behäbiges. Sie bietet
überraschende Wendungen und lebt von einer schwer
bezähmbaren Vitalität. Concerto Köln ist ein idealer
Führer durch Rigels Klangwelten."
NDR Kultur, 3. März 2009
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Händel: Wassermusik
„(...) Frisch und prachtvoll arbeitet der Spezialist für
historische Aufführungspraxis die verschiedenen
Klangfarben heraus. (...)“
www.bernerzeitung.ch, 08.01.2009
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Händel: Wassermusik
"(...) Die Wassermusiken mit Concerto Köln? Festlich,
sinnlich, wahrhaft königlich gespielt, jenseits aller
aufführungspraktischen Klischees.(...)"
Tagesspiegel, 19. März 2009
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Händel: Wassermusik
"Die Konzerte von Georg Friedrich Händel gehören zu
den populärsten Werken der Barockmusik. Dass man
selbst wohlbekannten Gassenhauern noch frisches
Leben einhauchen kann, beweisen die Musiker des
Concerto Köln – ein bisschen Swing muss man
allerdings mögen.
So muss man eigentlich Musik machen: im lockeren
Verein mit variablen Mitgliedern, verschiedenstem
Material, unter eigener Regie, ohne festen, allein
bestimmenden Maestro am Pult. Klingt ein wenig
anarchisch, ist aber immer häufiger das Erfolgsrezept
zeitgenössischer Orchester abseits der normalen
Großklangkörper. Seit über zwanzig Jahren verfahren
die Musikerinnen und Musiker des Concerto Köln nach
diesem Prinzip, und sie haben enormen Erfolg damit.
Zwar ist immer noch das Musizieren auf
Originalinstrumenten ihre Domäne und Barockmusik
die künstlerische Heimat, doch sie können inzwischen
viel mehr.
2008 eröffneten sie das neue Hamburger Musikfestival
"Ostertöne" mit ihrer Version des Deutschen
Requiems von Johannes Brahms, die mal ganz anders
klang. Nicht tief melancholisch und durchwirkt vom
rauen Küstenwind, sondern eher klar, analytisch und
durchaus knapp und kammermusikalisch hell
durchleuchtet. Das drohend donnernde Brahms-
Hauptwerk nahm sich in dieser kargen Form dann
doch wieder irgendwie evangelisch und hanseatisch
aus. Ein kleines Wunder, made in Köln. Und der
Beweis, wie elastisch und scheuklappenfrei das
Ensemble Concerto Köln heute klingt. 1985 startete
das Unternehmen, das heute keinen internationalen
Vergleich scheuen muss. Doch mit ihrem neuen
Album gehen sie mal wieder klassisch gewohnte
Wege – auf ihre Art.
Georg Friedrich Händels drei Suiten, die unter dem
Titel "Wassermusik" zusammengefasst sind, gehören
zu den absoluten Hits der Barockmusik. Die
verschiedenen Geschichten, die sich um Entstehung
und Aufführung der Stücke ranken, sind allein schon
bühnenreif. Zumindest die Versöhnung vom 22.
August 1715 zwischen dem englischen König George
I. und seinem Komponisten Georg Friedrich Händel
(1685–1759) mittels dieser Musik scheint verbürgt: Der
früher in Hannover ansässige englische König und
ehemalige Arbeitgeber Händels war seinerzeit sauer
über den Wechsel seines Vorzeigekreativen nach
London. Jetzt regierte Georg I. selbst wieder in der
englischen Hauptstadt. Was für ein Zusammentreffen
– und auf der Themse schlossen sich beide zu den
Klängen der eigens für diese Flusspartie komponierten
Verbrüderungs-Musik wieder in die Arme.
1717 stellte Händel erneut die Londoner Musikwelt auf
den Kopf, als er mit der zweiten, der heute populäreren
Wassermusik-Suite noch einmal den König bei einer
Bootsfahrt auf der Themse entzückte. "Our Haendel",
wie die Engländer ihren damaligen
Lieblingskomponisten nannten, hatte seinen Fluss-
Coup wiederholt und einen weiteren Hit gelandet. Auf
den Elton John des Barock war eben Verlass.
Diesen Geist des flotten, aber auch raffinierten Spiels
spiegeln die rasanten Interpretationen des Concerto
Köln makellos wider. Die trocken bollernden und
tremolierenden Hörner reiben sich mit den swingenden
Streichern, die klaren und markanten Holzbläser bieten
den strahlenden Trompeten Paroli. Besonders die
eingängige zweite Suite (HMV 349) klingt von den
Kölner Könnern frisch und unverbraucht, was
angesichts der so bekannten oft gehörten Melodien
unerwartet erfreut. Rheinischer Frohsinn von bester
Art.
Aber zur bekannten Wassermusik gibt's auf der neuen
CD als Zugaben noch zwei weitere kleinere Stücke,
die unter der Gattungsbezeichnung "Sinfonia" spätere
Großformate der Klassik zumindest ahnen lassen.
Besonders die beschwingte Sinfonia in B-Dur (HMV
339) fegt mit entfesseltem Allegro los und zeigt, wie
viel Atmosphäre und doppelbödige Spannung Händel
in gerade mal drei Minuten packen konnte. Inspiriert
von den Kollegen Telemann und Muffat, schimmerte
Händels Genie in diesem Jugendwerk aus der
Hamburger Zeit schon hell auf. Auch das ist eine
Stärke des Concerto Köln: Immer auf der oft
erfolgreichen Suche nach verschütteten Juwelen – die
Musiker haben schon oft dokumentiert, wie sehr sich
so was lohnt. Nicht nur, wenn es sich um große
Namen wie Händel handelt.
Spiegel online, Werner Theurich, 4.11.2008
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EPISODES - Concerto Köln & pretty ugly tanz köln
Eine Geometrie mit Gefühl
„(Amanda Miller) hat sich den Engländer Fred Frith an die Seite geholt, der ihr wundervolle Musik aus Themen von Monteverdi, Purcell und Evaristo Felice Dall´Abaco komponierte. Es spielt das Concerto Köln, ein weiterer Trumpf für das Gelingen einer überragenden Produktion. Denn Frith variiert die Barockmotive so geschickt, dass sie wie maßgeschneidert für die Tänzer sind.
Die können auf diese Weise der Musik selbstbewusst entgegen treten. Concerto Köln ist immer hellwach; eine Präsenz, die von den Tänzern gleichfalls Höchstleistungen verlangt. Geometrie wird hier durchgespielt, aber es handelt sich um eine Geometrie, der das Gefühl nicht abhanden gekommen ist. In den Episoden sehen wir, wie ein Berg erklommen wird, wie mit Natur, aber auch mit Beziehungen experimentiert wird, das Scheitern bleibt dabei immer mit gedacht. Doch der Mensch präsentiert sich nicht als unbeholfenes Wesen, sondern als eines, das sein Scheitern anerkennt und so eigene Größe gewinnt. Ein Ansatz, aus dem sich die Freundlichkeit, ja Heiterkeit speist, die diese Choreografie bis zum letzten Bild durchzieht…
Das Ensemble präsentiert sich wahrhaft in Spitzenform. Die Ausstrahlung der Tänzer wird denn auch in „Episodes“ großartig ausgespielt. So kann Köln bestehen neben vergleichbaren Kompanien im In- und Ausland.“ THOMAS LINDEN,KÖLNISCHE RUNDSCHAU
Mit dem Lächeln kehrt auch die Hoffnung zurück
"Episodes" von Amanda Miller kommt als anmutiges, knapp einstündiges Kleinod daher, das den Barock in der Gegenwart spiegelt. Das esoterische Raunen früherer Kölner Miller-Produktionen ist feierlicher Heiterkeit gewichen. Das renommierte Barockensemble Concerto Köln entwirft auf authentischen Instrumenten Gefühlswelten. Aus dem Orchestergraben treibt es die Tänzer vor sich her wie ein Windstoß, wirbelt sie durcheinander oder zieht sie in einen melancholischen Abgrund…
Das abstrakt gehaltene Ballett ist - wie die Kunst des Barock - reiner Selbstzweck. "Episodes" deutet keine menschlichen Beziehungen an, es evoziert Stimmungen. In dem choreografischen Gespinst kreiseln die Tänzer um sich selbst, zerdehnen manieriert ihre Gliedmaßen, verdrehen und verdrechseln ihre Körper oder aber hocken betrübt auf Treppenstücken… Ein kurzes Schattenspiel zaubert Poesie herbei, ein projizierter Mini-Krimi im Schein einer Taschenlampe sorgt für Knistern - und dann für Schmunzeln. Es sind die schönsten Momente, wenn Miller ihren Humor lächeln lässt. "Episodes" hat es dem Publikum angetan - und endlich ein schönes Argument für Amanda Millers Verbleib in Köln geliefert BETTINA TROUWBORST, STUTTGARTER ZEITUNG
Welt zwischen Erde und Himmel
„Das kammerorchestergroße Concerto Köln unter Leitung von Florian Deuter spielt eine eindrucksvolle Mixtur aus Barockmusiksätzen von Dall'Abaco, ,Purcell,… Monteverdi,
dazwischen diverse "Episodes" des amerikanischen Komponisten Fred Frith. In diesem Auftragswerk schiebt Frith barock klingende Akkorde ineinander und nimmt Sequenzen auseinander, als puste jemand Löcher in die Melodien. Das Luftige ist auch Kennzeichen desMiller-Tanzstils. Die sieben hervorragenden Tänzer sind da ganz in ihrem Element…“
MELANIE SUCHY, RHEINISCHE POST
Diverse (s.u.)
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Airs d'Operas Italiens
"Die Musiker dieses Originalklangorchesters entwickeln einen durchsichtigen, vibratoarmen, fast zurückgenommenen Sound, der aber weder spröde und rau wirkt, noch die Stimme jemals überdeckt - ideal für das Timbre von Natalie Dessay."
Deutschlandradio, 13.01.2008
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Händel "Saul"
The first sounds all but leap off the disc, and the performance crackles with energy throughout. The showy use of the xylophone in an Act I symphony and chorus sounds like a gleeful anachronism worthy of Thomas Beecham. It is not; Handel revealed the instrument to the world here, as Tchaikovsky would later do with the celesta in "The Nutcracker." (from "Surprises and Delicacies in a Year of Exciting Classical CD's")
James R. Oestreich, New York Times, 16.12.2005
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Händel "Saul"
...funkelnde und mitreissende Barockaufnahme.
Stern, 41/2005
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Händel "Saul"
Die hervorstechendeste Qualität der Einspielung liefert das Concerto Köln mit dem Orchesterpart, der Händels Partitur mit reichen Farben auflädt und sogar – beim Treffen Sauls mit der Hexe von Endor – ein bisschen vorweggenommene Freischütz-Atmosphäre heraufbeschwört.
Rondo Magazin Online, 09.2005
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Wilms "Symphonien No. 6 & 7"
Concerto Köln wirbt mit Verve und hervorragender Abstimmung zwischen den einzelnen Orchestergruppen für die Wiederentdeckung und wird dabei von der perfekt timbrierten Aufnahme unterstützt.
Ludwig Flich, h&r, 04.2004
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Gossec "Symphonies"
Finally, this vibrating performance of the Concerto Cologne, full of shimmering colours and ingenious details, presents Gossec's symphonic work in its true historical perspective. (...)
The most convincing album ever dedicated to Gossec's orchestra music. Not surprising on the part of the magicians from Cologne.
Jean-Luc Macia, Diapason d´Or, 04.2004
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Mozart "Le Nozze di Figaro"
Most important of all, this is a version of Figaro that sounds as if it has come straight out of the theatre, as if the spontaneity of a live performance had been reconciled with the accuracy and attention to detail afforded by studio takes.
There is always the twinkling sense of dramatic give-and-take that is the hallmark of a good performance of Figaro in the opera house, and for which Jacobs must be given most of the praise; his approach to the score is a perfect amalgam of the scholarly and the practical. It is hard to think of another recording of Figaro in which every particle of the text, in ensembles as well as solo numbers, is so clearly enunciated. (...)
A profound psychological study of relationships and never just a knock-about farce.
The Guardian, 02.04.2004
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The Mozart Album
Concerto köln hat sich in den letzten 15 Jahren zu einem der führenden Originalklang-Ensembles und zu einem der kompetentesten Wiederbeleber für die im Schatten der grossen Wiener Drei stehenden klassischen Geister aus der zweiten Reihe gemausert: Kaum ein anderen Orchester hat unseren Klassik-Horizont derart erweitert. Und dies mit einer so wilden, attackierenden Musizierlust, einer so scharfkantigen Brillanz und einem Drive, dass auch der griesgrämigste angesteckt wurde von ihrem überwältigenden Charme. (...)
Selbst Toscanini hat die Haffner Sinfonie nicht so zwingend logisch und so ungestüm jugendlich "aufzuheizen" verstanden.
Attila Csampai, h&r, 01.2003
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